Fragebogen: Mögen Sie Technik?

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1 // Wenn Sie ein neues technisches Produkt kaufen: Freuen Sie sich darauf, die Bedienungsanleitung zu lesen?

2 // Angenommen, ein Kind fragt Sie, wie ein Navigationssystem funktioniert:

  • Könnten Sie eine richtige und verständliche Antwort geben?
  • An wen verweisen Sie das Kind?
  • Und wie fühlen Sie sich dabei?

3 // Wenn Sie nur Geräte verwenden dürften, deren Prinzip und Funktionsweise Sie auch jemand anderem richtig erklären könnten: Wie viele Geräte würden übrigbleiben?

4 // Haben Sie sich schon einmal gewünscht, dass ein technisches Gerät, das Sie besitzen, kaputt geht, damit Sie sich ein neues kaufen können?

5 // Wenn ein Gerät nicht mehr funktioniert: Überlegen Sie, ob es sich reparieren lässt oder kaufen Sie ein neues? Worin vermuten Sie den Grund dafür:

  • Sparsamkeit?
  • Bequemlichkeit?
  • Umweltbewusstsein?
  • Eine emotionale Bindung an das Gerät?

6 // Sind Sie sicher?

7 // Wenn Sie oft das Gefühl haben, Technik nicht zu verstehen, worauf führen Sie das zurück?

  • Fehlendes Talent
  • Fehlendes Interesse
  • Zu wenig Vermittlung technischer Kenntnisse in der Schule

8 // Haben Sie schon einmal beim Benutzen eines technischen Gerätes ein Gefühl der Macht empfunden?

9 // Macht Ihnen Technik Angst?

10 // Warum nicht?

11 // Besitzen Sie ein technisches Gerät, von dem Sie glauben, dass man es nicht benötigt?

12 // Und warum behalten Sie es dann?

13 // Wenn jemand nicht weiß, wer den „Faust“ geschrieben hat oder wer „Cogito ergo sum“ formuliert hat, gilt er als wenig gebildet. Wenn jemand nicht erklären kann, was passiert, wenn man einen Lichtschalter betätigt, gilt das als normal. Was schließen Sie daraus?

14 // Haben Sie sich schon einmal gefragt, was sich in Ihrem Leben bei einem mehrwöchigen internationalen Stromausfall verändern würde? Welche Konsequenzen haben Sie aus diesen Überlegungen gezogen?

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Blick in die Labore der Kommunikationsbranche

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Google-Badge

Auch das Google-Headquarter in Mountain View stand auf dem Programm der Studienreise mit deutschen Chefredakteuren ins Silicon Valley

Zusammen mit 21 Chefredakteuren deutscher Medien besuchten Annette Milz, Chefredakteurin vom „mediummagazin“, Jennifer Schwanenberg und ich vom 16. bis 23. Februar San Francisco und das Silicon Valley. Ziel dieser Reise mit insgesamt 17 Stationen war es, uns über neueste Medienentwicklungen zu informieren und uns vom kalifornischen Gründer-Spirit inspirieren zu lassen.

Das von uns gemeinsam konzipierte und organisierte Programm umfasste Besuche bei Unternehmen wie Google, Twitter und Facebook ebenso vor wie Treffen mit Korrespondenten und Venture-Capital-Gebern sowie Start-ups wie Tumblr, Circa, Matter oder Jimdo. Teilnehmer waren unter anderem die Chefredakteure von „WAZ, „Welt“ und dpa, von „Spiegel Online“, „Zeit Online“, „faz.net“ und „sueddeutsche.de“.

Die Idee zu der Reise unter dem Titel „Labore für die Kommunikation der Zukunft“ hatten Jennifer Schwanenberg und ich bei einem Forschungsaufenthalt an der Stanford-Universität im Mai 2011.

 

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Fragebogen: Interessiert Sie wirklich, was Sie tun?

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1 // Was war der Auslöser für Ihre Berufswahl?

  • Der Wunsch Ihrer Eltern?
  • Der Wunsch nach Sicherheit?
  • Echte Leidenschaft?
  • Zufall?

2 // Wenn Sie Ihre derzeitige Tätigkeit nicht mehr ausüben könnten (warum auch immer), was würden Sie tun?

3 // Können Sie sich erinnern, wann Sie als Kind zum ersten Mal einen Berufswunsch hatten? Und falls ja: Was war es, das Sie an dem Beruf Gefallen finden ließ?

4 // Falls Ihr Traumberuf ein anderer gewesen ist als der, den Sie jetzt ausüben: Glauben Sie, dass Sie Ihren jetzigen Beruf deshalb eher schlechter oder eher besser ausüben?

5 // Wenn Sie morgens auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz sind: Worauf freuen Sie sich?

6 // Denken Sie manchmal tagsüber an das Geld, das Sie für Ihre Arbeit erhalten?

  • Wenn ja: Ist das ein gutes Gefühl?
  • Wenn nein: Was schließen Sie daraus?

7 // Bereitet Ihnen Urlaub ein schlechtes Gewissen?

8 // Macht Ihnen Ihre Tätigkeit Angst?

9 // Wie viel Geld müsste man Ihnen bieten, damit Sie aufhören zu arbeiten?

10 // Spielen Sie Lotto?

11 // Wenn Sie morgen nicht mehr Ihren jetzigen Beruf ausüben könnten: Was würden Sie am meisten vermissen?

  • Ihre Kollegen?
  • Den Status?
  • Die Tätigkeit selbst?

12 // Was würden Sie eher tun: In ein anderes Land gehen, um Ihren Beruf weiter ausüben zu können, oder zuhause bleiben und einen anderen Beruf ergreifen?

13 // Empfinden Sie das Erreichen des Rentenalters als Erlösung oder Bedrohung?

14 // Wenn Sie jemand auf einer Party nach Ihrem Beruf fragt: Antworten Sie dann eher zu ausführlich oder wechseln Sie möglichst schnell das Thema?

15 // Glauben Sie, dass Sie selbst Ihre Tätigkeit mit mehr Begeisterung ausüben als andere? Und falls ja: Woran glauben Sie das zu erkennen?

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4 Thesen zum Technikjournalismus

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1 // Wie für alle Themen gilt auch für Technik: Sie sind nur interessant, wenn sie eine Relevanz für das Publikum besitzen. Nur Technik, die den Alltag betrifft, die Gesundheit bedroht, Geld spart, das Leben komfortabler macht hat überhaupt eine Chance, Aufmerksamkeit bei einem breiten Publikum zu erhalten. – Und immer mehr Technik wird für den Alltag relevant.

2 // Ein großes Missverständnis bei der Technikberichterstattung: Es geht nicht darum, dem Publikum Technik zu erklären (das ist eher eine Aufgabe der Schulen!). Es muss (wie bei allen anderen Themen auch) darum gehen, die Bedeutung und Auswirkungen von Technik zu analysieren, einzuordnen und zu bewerten.

3 // Etwas gut zu finden ist immer einfach – Kritik braucht Kompetenz. Nur wenige Journalisten verfügen über die Fachkompetenz, Technik begründet kritisch hinterfragen zu können.

4 // Technikjournalismus hat nicht die Aufgabe, im Sinne der Industrie die Angst vor Technik abzubauen und die Technikakzeptanz zu erhöhen. Es muss darum gehen, vor Fehlentwicklungen zu warnen, aber auch positive Perspektiven technischer Entwicklungen deutlich zu machen. Das kann aber nur bei einer ganzheitlichen Sichtweise gelingen, die die untrennbaren technischen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aspekte von Technik insgesamt betrachtet.

 

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Interview mit David Nordfors erschienen

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Veröffentlichungen

Im Mai nahmen Jennifer Schwanenberg und ich an der 8th Conference on Innovation Journalism (IJ-8) an der Universität Stanford teil. Dort hatten wir Gelegenheit, ein ausführliches Interview mit David Nordfors, dem Gründer und Direktor des Centers for Innovation and Communication, zu führen.
Wir befragten ihn zu den Grundzügen seines Konzeptes zum „Innovation Journalism“. Dieses Interview ist nun in der Zeitschrift „Fachjournalist“ erschienen.
Hier geht es zum Interview.

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Nebenverdienst

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Früher lagen wohl in allen Ecken von Hochschulen kleine Staubhäufchen herum: Dehydrierte Studentinnen und Studenten, die es nicht bis zur nächsten Wasserstelle geschafft hatten. Denn man trug ja noch nicht wie heute stets seine Wasserflasche mit sich herum.

Was mich allerdings sehr wundert: Die Studierenden, die in meine Sprechstunde kommen, stellen ihre Wasserflasche gerne vor sich auf/neben/unter den Tisch. Und da bleibt sie dann häufig.

Zuerst habe ich mich gesorgt: Die armen Leute könnten ja verdursten, ohne ihre Wasserflaschen. Angesichts der vielen Flaschen, die in meinem Büro bleiben, habe ich inzwischen einen andern Verdacht: Lassen die ihre PET-Flaschen womöglich absichtlich in meinem Büro?

Man weiß ja mittlerweile, dass W-dotierte Professoren nicht eben üppig verdienen. Ist es vielleicht eine verdeckte, sehr nette Maßnahme, um arme Professoren zu unterstützen? Das Flaschenpfand ist jedenfalls eine schöne Gehaltsaufbesserung.

Vielen Dank dafür.

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